Ute Baunach

 

verbindet in ihren klar konstruierten Quilts brillantes Handwerk mit harmonischer Gestaltung zu einer anspruchsvollen, künstlerischen Ästhetik. Niemals laut und vordergründig geben ihre Arbeiten erst nach und nach ihre Geheimnisse preis.

 

 

Christine Brandstetter

 

gestaltet ihre Quilts in Serien. Ihr Interesse gilt dabei der Auseinandersetzung mit einem Thema und dessen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten durch Variationen in Farbe und Form. Die malerische Wirkung ihrer Quilts wird durch die Verarbeitung selbst gefärbter und bedruckter Stoffe erzielt.

 

Jutta Briehn

 

arbeitet seit vielen Jahren an der gestalterischen, technischen und thematischen Weiterentwicklung ihrer Quilts. Neben ihrer Vorliebe für Mythen und Märchen gewannen Naturthemen und die Umsetzung von Reiseeindrücken an Bedeutung. Auch zeitkritische und politische Themen fließen zunehmend in ihre Arbeiten.

Ulrike Heigl


versteht sich eher als Kunsthandwerkerin denn als Künstlerin. So entwirft sie ihre Quilts zum Nutzen und zur Freude ihrer Umgebung und niemals als „Bildersatz“ für die Wand. Ein anfangs ungefähres Konzept konkretisiert sich während der Arbeit und wird mit edlen Stoffen und unter bewusster Vermeidung aller "modischen" Fertigungs- und Gestaltungstechniken zu kostbar und antik wirkenden Quilts umgesetzt.

 

Gisela Hafer

 

arbeitet mit textilem Material, das sie selbst bemalt, bedruckt oder mit einer Transfertechnik bearbeitet. Dabei nutzt sie oft Printmedien und reflektiert auf diese Weise aktuelle Themen, die sie bewegen. „Mich fasziniert die Mischung aus Malerei und Patchwork.“ Das serielle Aneinanderreihen der bearbeiteten Stoffsegmente ermöglicht neue Ordnungen, die scheinbar zufällig entstehen, aber auch ornamentale Wirkungen erreichen können.



Friderun Heil


zielt in ihren Arbeiten auf das sinnliche Erfassen von Oberflächenstrukturen ab. Sie benutzt Jute, Leinen, gebrauchte Textilien, handgeschöpfte Papiere und bemalte, gefärbte und gewachste Vliesstoffe. Um diesen Materialien viel Spielraum zu geben, bevorzugt F.H. eine großzügig und klar gegliederte Oberflächengestaltung.

Henrika Klementz


Ihre ersten Quilts waren riesengroß – Doppelbettgröße – die Vorderseiten meistens traditionell, die Rückseiten modern frei gestaltet und fast immer aus recyceltem Material.

Inzwischen sind die Quilts geschrumpft – oft vorgegebenen Ausstellungsmaßen angepasst – Techniken sind sehr variabel. Wegen dieser unterschiedlichen Arbeitsmuster wurde bisher keine erkennbare „Handschrift“ entwickelt.


Claudia Kreuzig

 

läßt sich in ihrer Malerei und ihren textilen Arbeiten von der Natur inspirieren. Die meistens selbst gefärbten und durch verschiedene Techniken strukturierten Stoffe sprechen ihre eigene Sprache. Intensives Maschinenquilten und -sticken setzt weitere Akzente.

 

Hanna Mühe


Textile sowie andere flexible Materialien wie Plastik- und Metallfolie fordern jeweils besondere Verarbeitungstechniken und beschränken damit die Gestaltungsmöglichkeiten. Dieses als Herausforderung annehmend schafft Hanna Mühe geschichtete, stellenweise transparente Bilder, deren Formensprache auf Naturphänomene zurückzuführen ist.

 

Gisela Schmidt


arbeitet ihre Quilts von Anfang an hauptsächlich mit industriell hergestellten, d.h. mit gestreiften, gewebten oder bedruckten, oft bereits gebrauchten Stoffen. Ihre Themen sind meist unmittelbar vom Material bestimmt, wie z. B. die Wäsche ganz bestimmter Frauen, das Kopftuch mit seinen historischen und aktuellen Funktionen und als Beispiel der veränderten Bekleidungsgewohnheiten, die immer überflüssiger werdende Schürze. Besonders Streifenstoffe mit ihrem optischen Potential fordern sie immer wieder zu neuen Bildfindungen heraus, deren Inhalte rein gestalterischer Natur sind.

 


Heide Stoll-Weber

 

verarbeitet ausschließlich die in ihrer FarbSTOFF-Werkstatt handgefärbten Baumwollsatins zu Quilts. Klare, puristische Formen bilden zu den zarten, malerischen Farbübergängen des textilen Materials einen spannungsvollen Kontrast. Der sichere Einsatz von Farben und ein hohes Maß an handwerklicher Perfektion lassen die Illusion von Schichtung und Transparenz entstehen. In ihren neuesten Arbeiten transformieren dicht gesetzte Linien (Schraffuren) den glatten weichen Satin in ein stark texturiertes Material.

 

 

 

Christine Wagner

 

experimentiert bei ihren textilen Gestaltungen mit verschiedenen Techniken und einem Mix aus industriell gefertigten und handgefärbten Stoffen, sowie anderen flexiblen Materialien. So entstehen Quilts, die zwar sehr unterschiedlich erscheinen, in denen jedoch immer klare Farben und Formen dominieren.